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Hubert Waterkampgestorben am 3. November 2024

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Alena
schrieb am 10. November 2024 um 0.08 Uhr

Lieber Hubert,

Du hast immer eine besondere Wärme in meinem Herzen ausgelöst.
Die Geschichten, die du aus deiner eigenen Zeit im Krieg erzählt hast, berührten mich tief – sie brachten mir auch Erinnerungen an meinen Opa zurück der auch Hubert hieß, die mir bis heute wichtig sind. Deine Worte hatten eine Stärke, die immer in mir nachklingt.
Ich denke oft an Alex' Geburtstag zurück, als ich den Kuchen gebacken hatte. Du hast mich damals "tüchtiges Mädchen" genannt, und der Stolz in deinen Augen war ein Geschenk für mich. Du hast Alex und mich liebevoll betrachtet und uns als hübsches Pärchen bezeichnet – ich weiß noch genau, wie sehr mich das berührt hat.
Besonders bleibt mir deine Geburtstagsfeier auf dem Hof Dudek in Erinnerung. Auf dem Familienfoto sitze ich neben dir, deine Hand ruht auf meinem Schoß, und du sagtest voller Wärme: "Mein Mädchen." Diese Worte tragen mich bis heute, denn sie zeigen mir, dass ich dir etwas bedeutet habe.
Danke, lieber Hubert, für all die wertvollen Erinnerungen und für die Spuren, die du in meinem Herzen hinterlassen hast. Ich werde dich vermissen.

Mein aufrichtiges Mitgefühl gilt allen Angehörigen und Freunden in dieser schweren Zeit.

Alena ♡

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Alex
schrieb am 9. November 2024 um 23.58 Uhr

Lieber Opa,

Der Gedanke daran, dass Geburtstage, Weihnachten und alle anderen glücklichen Momente im Leben von nun an ohne dich stattfinden müssen, ist surreal. Dass du nun nicht mehr da bist, nimmt den Festen einen Teil der Magie, die durch so viele schöne Erlebnisse mit dir entstanden ist.

Es gibt keinen Ort, an den ich so viele Erinnerungen an dich knüpfe wie das Haus von Mama und Papa. Die unzähligen Vogelhäuschen, die noch heute dort hängen, wo du sie aufgehängt hast, oder deine Konstruktionen, die bis heute ihren Zweck erfüllen.

Nur von wenigen Menschen durfte ich als Kind so viel lernen wie von dir. Sowohl auf den vielen Waldspaziergängen als auch beim Betrachten der vielen Baustellen gab es immer etwas Neues, das du mir gezeigt hast.

Ich erinnere mich gerne an die Tage, an denen wir zusammensaßen und du bei einem Brot mit Pflaumenmus die alten Geschichten erzählt hast – Geschichten, die man sich bis heute teils in ihrer Schönheit ausmalt, teils aber auch in ihrem Schrecken nicht ausmalen möchte.

Es ist unwirklich, wenn man bedenkt, dass ein Wimpernschlag oder eine falsche Entscheidung an jenem schicksalsträchtigen Tag in deiner Kindheit dazu geführt hätte, dass unsere ganze Familie, so schön wie sie heute ist, nicht existieren würde.

Noch bis vor wenigen Tagen war „zu Oma und Opa kommen“ immer wie nach Hause kommen – man wurde empfangen mit einem offenen Ohr und einem Bier („nicht zu kalt, nur kellerkalt, weil dann kommen die Aromen besser durch“).

Von diesem Gefühl fehlt von nun an ein großer Teil. Es ist für mich schwer zu begreifen, dass ein bedeutender Teil meines Lebens nun nur noch in meiner Erinnerung existiert. Ich werde dich für immer in meinem Herzen tragen.

Dein Alex

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Florian Nikolic
schrieb am 9. November 2024 um 18.00 Uhr

Lieber Opa,

du hinterlässt mir Erinnerungen, die niemals verblassen werden.

Ich erinnere mich gerne daran, wie ich als Kind vorne auf deinem Motorroller mitgefahren bin, als wir zu den Seen nach St. Arnold und vielen anderen Orten gefahren sind.

Wenn ich heute durch die Wälder und Felder streife - ganz gleich wo - fallen mir oft Momente von unseren gemeinsamen Ausflügen in die Natur ein, auf denen ich so viel gelernt habe.

Gerne habe ich deinen schier unerschöpflichen Geschichten gelauscht. Geschichten von der Natur, Geschichten aus deinem Leben und auch Geschichten vom Krieg, die mir als Kind oft Angst gemacht haben, mich heute aber wertschätzen lassen, wie gut es uns geht.

Ich erinnere mich noch immer an die Sonnenstrahlen, die durch das Fenster deines Schreinerkellers gefallen sind und an den Geruch von Holz, wenn wir stundenlang gewerkelt haben, um uns nach getaner Arbeit über Omas Reibepfannkuchen herzumachen.

Niemals werde ich die herzliche Wärme dieser Momente vergessen, oder deinen Beitrag zu dem Mann der ich heute bin.

Machs gut alter Freund, ich bin sicher, dass wir uns wiedersehen.

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Jana und Daria
schrieb am 9. November 2024 um 10.42 Uhr

Lieber Opa,

es ist schwer zu begreifen, dass du nun nicht mehr da bist. Wir wussten, dass dieser Tag kommen wird, aber doch ist man nie darauf vorbereitet. Was bleibt, sind die vielen schönen Erinnerungen, die wir für immer in unseren Herzen tragen werden.

Besonders waren immer die Sommerferien, die wir bei Euch in Burgsteinfurt verbringen durften. Wir hatten unsere Fahrräder dabei und haben die schönsten Radtouren gemacht, waren im See baden, Minigolf spielen oder Tretbootfahren im Bagno. Abends haben wir immer mit Oma gekniffelt, das hast du gar nicht so gern gemacht, aber uns zu liebe hast du dann doch meistens mitgespielt. Besonders war auch der Besuch im Vogelpark - wie wir gelacht haben, als du nach mehreren Versuchen geschafft hast, dem Pfau zwei seiner schönen Federn zu klauen, damit wir ein Stück Erinnerung an diesen Tag mitnehmen konnten.

Deine Liebe zur Natur hat auch uns geprägt. Wir können uns noch gut daran erinnern, wie du uns stolz dein Gewächshaus voller Tomaten gezeigt hast und wir gemeinsam die Pflanzen gegossen und ausgegeizt haben. Bei unseren Spaziergängen hast du uns die schönsten Wanderstöcke geschnitzt, mit denen wir an der Aa entlang, vorbei an Feldern und durch Wälder „gewandert“ sind. Und immer wieder sind wir stehen geblieben, weil es etwas zu entdecken gab oder weil wir auf der von dir gebauten und gespendeten Bank pausiert haben.
Viele Male waren wir zusammen im Kreislehrgarten und du konntest uns nicht nur alles über die Pflanzen erzählen, deine Begeisterung hat uns auch angesteckt.

Ich, Daria, bin mir sicher, dass ich meinen „grünen Daumen“ und meine Liebe zum Gärtnern dir zu verdanken habe. Ich denke immer an dich, wenn ich Karotten neben Zwiebeln sähe (einer deiner wertvollen Tipps), meinen Gemüsegarten hege und pflege und meine Ernte mit nach Hause nehme.

In 90 Jahren hast du mehr erlebt, als wir uns vorstellen können. Du hast sowohl glückliche als auch schwere Zeiten durchlebt - Höhen und Tiefen, die dich geprägt haben. Besonders deine Geschichten aus Kriegszeiten haben uns immer sehr bewegt. Du hast Dinge erlebt, die niemand erleben sollte und trotzdem hast du nie den Glauben an das Gute im Leben verloren. Du hast uns beigebracht, das Leben zu schätzen und dass es oft die kleinen Dinge sind, die das Leben kostbar machen.

Deine Urenkel, Thilo und Mats, haben dir viel Freude bereitet und dich immer mal wieder von den Beschwerden des Älterwerdens abgelenkt. So sehr hätten wir uns gewünscht, dass du auch dein drittes Urenkelchen noch kennenlernen kannst - aber dein Herz hat es nicht mehr geschafft.

Danke, Opa, dass du uns mit so viel Liebe, Weisheit und Lebensfreude beschenkt hast. Ruhe in Frieden.

In ewiger Dankbarkeit und Liebe
Jana und Daria

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Kirsten
schrieb am 7. November 2024 um 17.36 Uhr

Lieber Papa,
Nun bist du gegangen..wir wussten,es kommt und dennoch ist es schwer das „ für immer“ zu begreifen.
Wie oft hab ich dich in den letzten Wochen und Monaten zu Ärzten und zu Krankenhausuntersuchungen begleitet und selbst wenn es dir richtig elend war, hattest du immer noch freundliche ,dankbare und manchmal sogar humorvolle Worte für die Ärzte und das Personal.
Die Natur hast du am meisten geliebt ,Sonntags sind wir nach dem Frühstück immer durch Feld und Wiesen „ am liebsten querfeldein“ gelaufen. Dabei haben wir große und kleine Abenteuer erlebt, die ich als Kind sehr geliebt habe. Nebenbei hast du uns beigebracht wie die Bäume und die Gräser heißen und was unsere Kaninchen am liebsten fressen. Als meine Kinder klein waren, hast du mir geholfen die Gartenarbeit zu bewältigen und überhaupt ,wenn Hilfe benötigt wurde warst du stets zur Stelle.
Tiere hast du genauso geliebt wie ich, vor allem Hunde.
Ich erinnere mich immer wieder gerne daran, wie wir bei einem Stadtbummel mit der Familie in Münster, zu einem Hund gekommen sind.
Irgendwie war ich ein bisschen traurig an diesem Tag.. Ich weiß nicht mehr genau warum. Auf dem Rückweg zum Bahnhof kamen wir an einer Zoohandlung vorbei. Im Schaufenster hüpften kleine Welpen herum ( das gab es damals noch) Mama lief schnell weiter, weil sie genau wusste, das ich dort an der Scheibe kleben würde. Du bliebst aber mit mir stehen und wir bewunderten die kleinen Hunde. Plötzlich nahmst du mich an die Hand und sagtest : „wir gehen da jetzt rein und du suchst dir ganz schnell einen aus . ” Kurzdarauf hatte ich einen kleinen Hund auf dem Arm und du hast ihn schnell bezahlt.
Plötzlich kam Mama rein und und schimpfte wütend, “das dass doch wohl nicht dein Ernst sei”. Aber du hast nur gelacht .
In diesem Moment war ich, glaube ich, das glücklichste Kind auf der Welt. Und wir hatten eine lustige Heimfahrt. Nur Mama war ein bisschen wortkarg.
Unsere Reyka hat unsere Spaziergänge bereichert und auch Mama hat sie nach kurzer Zeit innig geliebt.
Auch als wir eine eigene Familie hatten ,warst du für unsere Hunde und Enkelkinder stehts der „ Opa für lange Spaziergänge und Abenteuer.”
Ich danke dir für alles was du für uns getan hast, nun Ruhe in Frieden …Du hast deinen festen Platz in unseren Herzen.
Deine Kirsten

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Jutta Schlackmann
schrieb am 7. November 2024 um 15.46 Uhr

Lieber Papa,
ich wusste, dass der Tag kommen würde dich gehen lassen zu müssen,
totzdem fällt es so unglaublich schwer.
Der Gedanke dich nicht mehr wieder zu sehen und umarmen zu könne, bricht mir das Herz. Aber ich weiß auch, dass der Tod für dich eine Erlösung ist.

Zurück bleiben aber wunderschöne und wertvolle Erinnerungen, die dich weiter in meinem Herzen leben lassen.

Es gäbe soviel zu erzählen ..........
In unserer Kindheit bist du oft mit uns über Felder und Wiesen, an Bächen vorbei,
durch die Natur gestreift und hast sie uns wertschätzen gelehrt.
Bäume, Blumen und Vögel konntest du benennen und zu allem eine Geschichte erzählen, so war kein Spaziergang langweilig.
Tiere waren dir sehr wichtig und ihr Wohlergehen lag dir besonders am Herzen.
Diese Eigenschaft habe ich wohl von dir geerbt.

Über viele Jahre hast du deinen Nutzgarten gehegt und gepflegt und leckeres Gemüse und Früchte für unsere Familie angebaut. Ich habe dir oft beim Ernten geholfen und so landete das ein oder andere Beerennaschwerk in meinem Mund.
Nebenbei war der Werkkeller noch dein beliebter Rückzugsort, wo du viel gebaut und gebastelt hast. Puppenstuben und Krippen, mit liebe zum Detai,l sowie Vogelhäuschen und Bllumenhocker hast du verschenkt und so vielen damit eine große Freude bereitet.

Als wir dann erwachsen waren und eigene Familien hatten, hast du dein Wissen und deine Liebe zu Tier und Natur und dein handwerliches Geschick an deine Enkelkinder weiter gegeben.

Ich hoffe Papa, dass du da, wo du jetzt bist, deinen Frieden findest
ich vermisse dich
Deine Jutta

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Lea Völker
schrieb am 7. November 2024 um 13.07 Uhr

Lieber Hubert,

mit schwerem Herzen nehmen wir Abschied von einem wundervollen Menschen. Ich möchte dir von ganzem Herzen danken für die unermessliche Liebe, die du stets in dir getragen hast, und für die Herzlichkeit, mit der du und Anneliese mich in eure Familie aufgenommen habt.

Die Geschichten, die du mir von deiner Vergangenheit erzählt hast, haben mich bereichert und tief berührt. Es ist bewundernswert, wie du dein Leben gelebt und eine Familie geformt hast, die sich gerade jetzt gegenseitig stützt.

Der Tag an dem Kai und ich euch von meiner Schwangerschaft erzählt haben werde ich immer in meinem Herzen tragen.
Deine Vorfreude auf ein weiteres kleines Wesen in deiner Familie kann ich nicht in Worte fassen.
Als Thilo dann zur Welt kam, hast du ihn jederzeit mit so viel Liebe umhüllt – dafür danke ich dir von Herzen! Thilo hätte keinen besseren „Tick-Tack-Opa“ haben können.
Jeder Moment, den wir mit dir verbringen durften, war ein Geschenk.

Du hast stets einen besonderen Platz in unserem Herzen, und dein Lächeln wird uns für immer begleiten. Wir werden dich sehr vermissen und deine Erinnerungen in unseren Herzen tragen.

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Ina Thiel
schrieb am 7. November 2024 um 11.25 Uhr

Lieber Opa,

wo fang ich am Besten an zu erzählen, bei so vielen wundervollen Erinnerungen mit dir? Bei 32 Jahren, die du an meiner Seite warst, in denen ich immer "eins deiner Mädchen" war und in denen ich so viel von dir lernen durfte.

Eine der schönsten Erinnerungen für all deine Enkel wird wohl immer der Nikolaustag sein, an dem wir jedes Jahr alle zusammen kamen und an dem wir vor dem eigentlichen Fest das Spielzimmer bei Oma und dir immer kräftig auf links gedreht haben. Dank euch war es immer wieder etwas Besonderes für mich und dieser Zauber ist bis heute in meinen Gedanken nicht verloren gegangen.

Deine Begeisterung für die Natur ist ebenfalls etwas, was mich maßgeblich geprägt hat. Noch heute denke ich sofort an dich, wenn ich irgendwo auf einer Wiese einen Fischreiher entdecke. Wie viele Stunden ich mit dir als Kind an der Aa oder auf Laugemanns Wiesen verbracht habe, um diese Tiere zu beobachten. Und ich weiß auch noch, wie fasziniert ich immer war, wie viel du über jeden Fluss, jeden Baum, sogar jedes einzelne Blatt und die ganze Vielfalt der Natur wusstest.
Du hast mich so vieles gelehrt. Dank dir habe ich auch eine ganz spezielle Sensibilität für Tiere entwickelt, was mich heute noch dazu veranlasst, jedes Lebewesen in seiner Einzigartigkeit wertzuschätzen und zu beschützen.

Ebenso unvergessen bleiben für mich deine Begegnungen mit meinem allerersten Haustier, meinem Kaninchen Lucky, was leider mehr wild als zahm war. Selbst als sich niemand mehr getraut hat ihn anzufassen, hast du dich nicht gescheut und ihn jedes Mal für mich bei schönem Wetter ins Außengehege gesetzt.
Als gelernter Schreiner hast du so viel Herzblut in den Bau seines Stalls und des Außengeheges gesteckt. Keine Idee, die du hattest, war in der Umsetzung zu schwierig für dich. Du hast immer großen Wert auf Qualität und Details gelegt, eine Leidenschaft, die sich in all deinen selbstgebauten Werken bis heute widerspiegelt.

Weißt du, wie gerne ich als Kind mit dir Fahrradtouren gemacht habe? Beide Satteltaschen vollgepackt mit Proviant, vorbei an "Ponylauf" bis hin nach St. Arnold oder zum Kieferngrundsee. Erinnerungen, die ich fest in meinem Herz eingeschlossen habe und für die ich dir unendlich dankbar bin.

Opa, ich vermisse dich sehr. Jeder Besuch bei dir und Oma war wie ein Nachhausekommen. In meinen Erinnerungen wirst du ewig weiterleben.
Bitte drücke Papa und Frida ganz fest von mir.

In Liebe und Dankbarkeit,
deine Ina

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Kai Waterkamp
schrieb am 7. November 2024 um 9.40 Uhr

Lieber Opa,
wenn ich an dich denke, strömen so viele wundervolle Erinnerungen in mein Herz. Besonders in dieser Zeit des Jahres, wenn es auf den Nikolaustag zugeht, erinnere ich mich gern an die tollen Feste, die wir an dem Tag gemeinsam in Eurer Wohnung gefeiert haben. Du hast nicht nur uns Kinder, sondern immer die ganze Familie zusammengebracht.

Eure bombastischen Geburtstagsfeste bei Dudek sind bis heute unvergesslich, nicht nur wegen der leckeren Kuchen und der vielen Hopfenkaltschalen, sondern weil sie ein Spiegelbild deiner großzügigen Seele waren.

Mit jedem Spaziergang und jeder ausgiebigen Radtour hast du uns gezeigt, die Einfachheit und Schönheit des Lebens zu schätzen. Die frische Luft und die weiten Felder, die wir gemeinsam erkundeten, wurden zur Kulisse für einige der schönsten Kindheitserinnerungen, die ich immer bewahren werde.

Aber am meisten dankbar bin ich dir für die Kunst des Handwerks, die du mir mit solch liebevoller Geduld beigebracht hast. Deine Hände, immer ruhig und geschickt, führten mich an, die ersten Pinselstriche an einer Wand zu setzen, wenn auch nicht immer ganz gerade und fachgerecht.

Du hast mir gezeigt, wie aus einem einfachen Holzscheit, mit einer kleinen Laubsäge, etwas Einzigartiges entstehen kann.
Weißt du noch wie wir gelacht haben, als wir zusammen Schlehen-Kanonen bauten und ich im Anschluss mit komplett versauten Händen nach Hause ging?

Dank dir habe ich gelernt, die Details zu schätzen, zu wissen, dass die Hingabe und Liebe, die du in jedes Projekt gelegt hast, die wahre Kunst waren.

Du warst stets mein absolutes Vorbild – ein Mann, der nicht nur mit seinen Händen, sondern mit seinem Herzen geschaffen hat. Dein Wissen und deine Leidenschaft waren ansteckend, und dafür werde ich dir immer dankbar sein.

In jedem Schlag mit dem Hammer, jedem Pinselstrich, jedem Stück Holz, das ich heute und in Zukunft bearbeite, bist du noch bei mir. Die Lektionen, die du mir erteilt hast, gehen über das Handwerk hinaus – sie lehren mich, das Leben mit derselben Sorgfalt und Freude zu gestalten.

Ich vermisse dich Opa, aber ich weiß, du bist immer ein Teil von mir. In meiner Arbeit, in meinen Erinnerungen und in jedem weiteren Fest, das ich mit meiner Familie feiere.
Dein Erbe lebt weiter in all den Dingen, die du uns hinterlassen hast.

In Liebe und Dankbarkeit,
Kai

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Klaus Waterkamp
schrieb am 6. November 2024 um 14.59 Uhr

Liebe Anneliese und Familien,
Hubert ist nicht mehr, wir sind tieftraurig über seinen Tod, unsere Gedanken sind ganz fest, bei dir liebe Anneliese und bei euren Kindern mit Familien, wo Du Trost und Halt finden wirst.
Wir haben Hubert als einen aufrichtigen Menschen kennen und schätzen gelernt.
Schöne Erinnerungen halten unsere Gedanken wach an die gemeinsam verbrachte Zeit. Übers Telefon hielten wir an Geburts- und hohen Festtagen und bei aktuellen Ereignissen regelmäßig Kontakt, um gute Wünsche und Gedanken auszutauschen.
Traditionsgemäß, zum 90. Geburtstag, am 15. Oktober, telefonierten wir noch persönlich mit Hubert und vernahmen letztmalig Huberts Stimme.
Gerne erinnern wir uns an unsere gemeinsamen Urlaube, die wir bei Euch, in eurer Umgebung oder ihr bei uns, miteinander verbracht haben. Wir erinnern uns an die schönen Bergtouren und an den Bodensee, sowie auch an etliche Besuche an eurem Urlaubsdomizil in Oberstdorf, Bayern, wo wir euch immer gut gelaunt angetroffen haben. Wie auch immer, ihr wart uns stets angenehme, willkommene Gäste.
Die Standuhr, die wir von Tante Liesbeth zugesprochen bekommen haben, dessen Gehäuse Hubert, als Schreiner bei seinem Lehrbetrieb Hölscher mitangefertigt hat, erinnert uns mit jedem Gongschlag an Huberts liebenswürdige Art.
Große Schickschalschläge musste Hubert in seiner frühen Jugend hinnehmen durch den schrecklichen Bombentod seiner Mutter Bertha, die aus Thüringen stammte; und zu diesem Zeitpunkt noch ein Kind unter ihrem Herzen trug, sowie auch seiner Brüder Heinz, Theodor und Bruno. Hubert war deshalb im Kindesalter schon sehr früh auf sich allein gestellt, was sein weiteres Leben nachhaltig prägte.
Er erzählte mir hierzu folgende Begebenheit: "Die Bahnstrecke Emden - Oberhausen wurde mehrmals durch Alliierte, englische Fliegerverbände bombardiert. Auf dieser Bahnstrecke wurden nämlich kriegswichtige Transporte von Eisenerz, vom deutsch besetzen Eismeerhafen Narvik in Norwegen, per Schiff über die Nordsee, ins Ruhrgebiet transportiert, um dort dann zu Stahl, für Munition und Panzer etc. verhüttet zu werden.
Am 16. Februar 1945 erfolgte dann die Tragödie, unser Haus, längs der Bahn gelegen, erhielt gegen ca. 14.00h einen Bomben-Volltreffer, wobei ich diesen, als Einziger überlebt habe. Ich hatte großes Glück, dass ich mich beim diesem Anschlag, unmittelbar unter einem Türsturz befand und "nur verschüttet" und nicht tödlich getroffen wurde. Meine anderen Familienmitglieder waren alle tot, Rettungskräfte fanden mich halbtot vor.
Ich war völlig verdreckt, konnte kaum atmen, weil meine Atemwege durch den Luftdruck total völlig mit Staub verstopft waren. Auch hatte ich, verursacht durch den Explosionsknall, einen Gehörsturz, der sich erst nach einigen Wochen wieder legte.
Als mein Vater vom Hochhaus der Brauerei Rolinck, bei der er lebenslang bis zu seiner Rente, als Brauer beschäftigt war sah, dass bei unserem Anwesen, kein Stein mehr auf dem Andern stand, fuhr er mit seinem Fahrrad zu unserem Haus und fand dieses total zerstört vor. Als er mich sah, sagte er in in seiner ersten Verzweiflung zu mir "wenn ich dich nicht lebendig angetroffen hätte, hätte ich mich selbst umgebracht." Alleine fand ich dann Aufnahme in der Wohnung deiner Eltern, bei Josef, dem Bruder meines Vaters und seiner Frau Katharina geb. Schröder.
Deine Eltern wohnten dort während des Krieges in der Neustraße, im seitlich hinteren Hausteil, der Bäckerei Epping, sie lebte dort allein, weil sich dein Vater im Kriegseinsatz befand. Am 17. und 22. März 1945 fanden dann 2 fürchterliche Brandbombenangriffe auf die Innenstadt statt, wobei das angrenzende Zentrum, um die" Hohe Schule" und u.a. die evangelische, kleine Kirche total zerstört wurden. Vorsorglich wurde deshalb die gemeinsame Wohnung deiner Eltern geräumt und ein Teil des Mobilars, sowie auch das Klavier deines Vaters, beim Bauern Lünnemann,
in Hollich, (in Seminarnähe) untergestellt und in Sicherheit gebracht".
Da fällt mir auch noch eine andere Episode, von Hubert erzählt, ein: "Bei einem Tieffliegerangriff auf die Eisenbahnstrecke, war deine Mutter zufällig bei uns auf dem Timmerkamp zu Besuch. Sie fragte: Wer hat Angst vor Tieffliegern, ich verneinte dies und wir rannten, beide entlang des Bahndammes, über ein frisch, von Bauer Laugemann, gepflügtes Ackerfeld. Wir sahen die Tiefflieger kommen und warfen uns spontan in eine Ackerfurche und hörten links und rechts von uns, die Geschosse in den Boden einschlagen". (Anmerkung des Verfassers: Wahrlich, aus heutiger Sicht, verantwortungslos und keine Heldentat, das hätte tödlich ausgehen können).
Wir fanden dann, mein Vater und ich, solange Aufnahme im oberen Stock, bei seiner Schwester Elisabeth, verh. Ossege, die auf der gegenüberliegenden Seite ihres Elternhauses, auf der Ochtruper Str. wohnte, bis unser Haus in den 50-er Jahren wieder aufgebaut war.
"Tante Liesbeth" wie wir sie alle nannten, eine sehr sozial eingestellte, sehr hilfreiche, geachtete Frau, hatte dich, Klaus, von 1952 bis zur deiner Volljährigkeit 1967 in Pflege. (Anmerkung des Verfassers: Damals wurde man erst mit 21. Lebensjahren volljährig und ich stand bis dahin unter gerichtlich bestellter Vormundschaft.) Du bist dann unmittelbar nach Volljährigkeit, nach Österreich ausgewandert und hast dort, nach langjähriger Brieffreundschaft und nach ca. halbjährlichen, gegenseitigen Besuchen, (Anmerkung des Verfassers: Handys waren damals noch nicht erfunden und Haustelefone hatte auch noch nicht jeder) deine Maria geheiratet."
Ich, Klaus, wusste ja persönlich, seit meiner Geburt, fast nichts über das Eheleben meiner Eltern. Insofern war Hubert für mich ein willkommener Zeitzeuge, da mein Vater, als ich knapp 3 Jahre alt war, plötzlich 1949 im St. Georg Hospital; und meine Mutter, die unheilbar an Multipler Sklerose litt, nach über 10-jährigem Siechtum, 1958 in einem Pflegeheim in Rheine verstarben. Daher saugte ich alles, was mir Hubert über meine Eltern berichtete, neugierig in mich rein.
Mit dir, liebe Anneliese, hat Hubert somit sein große Glück gefunden, Ihr wart euch immer in Liebe und Treue fest verbunden und führtet ein vorbildliches Familienleben. Auch der frühe Tod von Ralf musste von euch beiden, schicksalhaft gemeistert werden und hat eure Liebe und Zusammenhalt neuerlich gefestigt.
Liebe Anneliese, du hast Hubert vorbildlich, trotz deines selbst fortgeschrittenen Alters betreut und gepflegt, warst ihm Trost und Stütze bis an sein Lebensende; und hast alles dazu beigetragen, dass Hubert nicht ins Pflegeheim musste.
Wir sind fest davon überzeugt, dass Hubert nicht nur allein dank ärztlicher Kunst, sondern insbesondere auch durch eure liebevolle, gemeinsame Betreuung, mit Kirsten, die fast bis zur Erschöpfung an eure Grenzen ging, ein hohes Alter von 90 Jahren erreicht hat. Wir hoffen, dass euch dieses einmal im Himmel belohnt und angerechnet wird.
Laut meinen Stammbaumaufzeichnungen ist Hubert der Älteste, jemals geborene und gelebte "Waterkämper" welcher nicht nur dank guter Gene und positiver Lebensein- stellung sondern insbesonders durch eure vorbildliche Pflege, so alt geworden ist.
Hubert und ich, hatten sogar oft übereinstimmend das Gefühl, wir könnten trotz des großen Altersunterschiedes, Brüder sein. Wir verspürten beide miteinander eine starke Zuneigung und eine Art Seelenverwandtschaft, weil wir beide, ein gemeinsames Schicksal teilten, denn Hubert verlor früh seine Mutter und seine Brüder und ich, beide Elternteile.
Wir werden Hubert ein ehrendes Gedenken bewahren und uns besonders gern an die schönen Zeiten erinnern, Hubert wird uns unvergesslich sein.
Unser aufrichtiges Mitgefühl von meiner ganzen Familie, besonders von Michaela, die gemeinsam in Kindertagen, mit Jutta und Kirsten, einige Urlaubstage bei uns in Hohenems verbrachten und sich dadurch nebenbei, eine nette Brieffreundschaft mit Kirsten entwickelte. Michaelas Tochter Lena wird, wenn alles gut geht, gegen Weihnachten dieses Jahres, erstmals Oma. Geheiratet wird in wenigen Tagen am 11. November um 11.11h (kein Faschingsscherz), ja so schnell sind Freud und Leid beieinander.
Liebe Anneliese, wir wünschen dir und deinen Angehörigen, in diesen schweren Tagen, viel Trost und Liebe und für die Zukunft, Gesundheit und noch eine schöne Alterszeit.
Die vielen Erlebnisse aus der Vergangenheit, werden die Begegnungen mit dir und Hubert, unsere Erinnerungen wachhalten,.

schöne Grüße aus Österreich von Maria + Klaus,
Jürgen + Jeannette, Michaela + Karlheinz mit ihren Familien

LIEBER HUBERT, RUHE IN FRIEDEN !
(Maria spendet für Huberts Seelenheil noch einige hl. Messen)