In liebevollem Gedenken an Tia
Ihr Name war Maria, doch für uns alle war sie „Tia“. Ein Name, der Geborgenheit bedeutete und den Klang von Heimat in sich trug. Sie war eine Frau voller Güte und Stärke, die mit stiller Hingabe für andere da war – in Zeiten der Freude wie in Momenten der Traurigkeit. Immer stellte sie das Wohl der Menschen um sich herum über das eigene.
Selbst die Krankheit konnte ihre Würde und ihren Charme nicht brechen. Ihr Lächeln, ihre Wärme und ihr unerschütterlicher Glaube blieben bis zuletzt lebendig. Ihr Leben führte sie von Portugal nach Deutschland, doch wo immer sie war, schuf sie einen Ort des Ankommens. Ihr Haus und ihr Herz standen allen offen – für ihre Familie, für Freunde, für Nachbarn, für all jene, die Zuflucht suchten.
So wurde sie für viele mehr als Mutter, Schwester, Tante oder Freundin: Sie war ein Mittelpunkt, an dem Liebe, Gemeinschaft und Hoffnung erfahrbar wurden.
Die Erinnerung an sie bleibt in uns – in den Geschichten, die wir erzählen, in den Spuren, die sie hinterlassen hat, und in dem Versprechen, das auch ihr Herz erfüllte: dass der Tod nicht das Ende ist, sondern der Anfang einer Hoffnung auf ein Wiedersehen.